Dienstag, 27. Dezember 2011
-19-
Zu 4. Stapfen wir die Treppe rauf zur Wohnung meines Onkels. Mein Bruder, mein Vater, er selbst und Ich. Ich bin mir relativ sicher, dass kein weibliches Wesen außer mir und meiner Großmutter diese Wohnung je betreten hat. Oben angekommen schaue ich mich wie immer erst einmal um. Ich laufe nach rechts, steige über einen großen Kleiderhaufen und betrete sein Schlafzimmer, dicht gefolgt von meinem Vater. Mein Blick fällt auf die uralten Möbel-hier muss dringend mal was getan werden- und dann auf den Computer. Ich sehe ein Grinsen auf Papas Gesicht und schaue ihn fragend an, als ich auch schon die Antwort erhalte: „Ah, ich sehe, du hast eine neue Tastatur…Wo hast du denn die alte entsorgt? Ich wüsste jedenfalls nicht, ob ich sie zum Elektroschrott bringen sollte oder in die Biotonne, bei den ganzen Essensresten, die da drin klebten!“ Angeekelt und grinsend gehe ich aus dem Raum, sollen die Männer sich allein darüber unterhalten. Ich laufe in die Küche und mein Blick wandert über das Regal. Ich halte kurz inne, trete näher heran und strecke mein Hand aus. Mit spitzen Fingern halte ich ein O.B. in der Hand und fange an zu lachen. Die drei andern kommen ebenfalls gerade in die Küche und ich halte meinen Fund in die Höhe. „Was bitte ist DAS denn?“ frage ich breit grinsend, auch Papa schaut meinen Onkel entgeistert an. „Ehm, keine Ahnung, das ist nicht meins!“ antwortet er fest überzeugt. Als er hinzufügt „ Ich weiß ja noch nicht mal, was das ist!“ kann ich mich vor Lachen kaum noch halten.
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