Mittwoch, 23. Mai 2012

-41-

Laying in my bed, listening to the moon.


Eine ganze Weile stehe ich am offenen Fenster, atme die warme Abendluft ein und lasse die Dunkelheit in mein Zimmer fließen. Wie dickflüssiges Wasser verteilt sie sich in jeder Ecke des Raumes, nimmt alles für sich ein. Ich schließe die Augen, lausche dem entfernten Summen der Autoreifen auf der aufgeheizten Straße. Langsam klettere ich in mein Bett, rolle mich zusammen und starre auf das noch immer weit geöffnete Fenster. Die Laternen werfen einen Streifen  warmes Licht auf meinen Boden. Der Brunnen plätschert leise vor sich hin, beruhigend. Langsam schließe ich meine Augen, meine Gedanken schweifen in eine kleine Welt, fernab der Probleme und Sorgen. Meine Welt. Dorthin kann ich kommen, wann immer ich eine Pause von der Außenwelt brauche, ich kann für ein paar Minuten alles um mich herum vergessen, einfach Ich sein. Ich spüre, wie mein Atem ruhiger wird und ich anfange, mich zu entspannen. Als ich die Augen wieder öffne, hat sich das Licht in meinem Zimmer verändert. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es kurz vor 3 Uhr nachts ist. Schnell stehe ich auf, schließe das Fenster und lege mich zurück ins Bett nur um kurz darauf in einer neuen Welt voller Träume verschwunden zu sein.


2 Kommentare:

Wilhelm Will hat gesagt…

du stehst immer noch auf meiner 'leseliste' - alles gut also - danke für die info !!

Jule hat gesagt…

das ist wunderschön geschrieben (:
ich flüchte auch gerne mal in meine eigene Welt, auch wenn sich das irgendwie komisch anhört. Jeder brauch etwas voran er sich festhalten kann, auch wenn es nur die eigenen Träume sind (;
Na dann werde ich das gleich mal ändern (; Will ja schließlich weiterhin deine Post lesen (:
Liebe Grüße♥